Sprüche und Gedichte

Brief ans Christkind

Was ich mir wünsche ? Das der , den ich liebe , mich für das Weilchen , daß ich noch lebe , wirklich lieb hat , und das ich ihm das immer leichter machen kann .

Vielleicht vergisst er mich dann nachher nicht ganz .

Leise rieselt der Schnee !

Leise tröpfelt das Wachs . Gut verpackt ist der Lachs. Rundherum schönes Papier, freuet euch den hol ich mir !

Um das Päckchen die Schnur,kleiner Zeitverlust nur ---- Krallen besorgen den Rest , freuet euch , das wird ein Fest!

Leise tröpfelt das Wachs     und  verspeist ist der Lachs . Mein Mensch deckt inzwischen den Tisch -----                  glaubt   immer noch , es gibt den Fisch  !!!  

Stilles Schweigen im Raum , mein Mensch , der glaubt es kaum                                             offen steht staunend sein Mund wieso eigentlich ? --- Fisch ist doch gesund

Oh Tannenbaum , Oh Tannenbaum

Oh Tannenbaum, Oh Kletterbaum verlockend stehst du im Raum !  Du glitzerst ... meine Augen auch die Jagdlust kribbelt im Bauch

Oh Tigersatz , Oh Tigersatz -          und auf der Spitze sitzt die Katz ! Der Engel ,der dort Stellung hält lernt flugs das Fliegen und zerschellt.

Oh Katzenlust , Oh Katzenlust                zur Schnuppe wird der Stern voll Frust Lametta wird total zerzaust                 wenn`s Krallentier durch Äste braust .

Oh Jagdinstinkt , Oh Jagdinstinkt          ich räume ab , was lockend blinkt !       Mit Glitzerkugeln , Bällen gleich ,           geht`s auf zum Matchball fintenreich .

Oh Tannenbaum , Oh Tannenbaum        wer kreischt bloß so in diesem Raum ??

Oh Tigersatz , Oh Tigersatz                      “Nun war das Schmücken für die Katz” stöhnt Dosi als Sankt Niklas fällt.            Ihr Schreckensschrei durchs Zimmer gellt.

Oh Katzenlust , Oh Katzenlust                bepfötelt auch die Kerze rußt.                 Im Ast nun schon das Feuer rauscht ,    der Winterwind Gardinen bauscht .

Oh Jagdinstinkt , Oh Jagdinstinkt      weil`s hier nach Brand nun grässlich stinkt ,                                                  hüpf ich vom Baum , der niederfällt.Nun ist mir doch das Fest vergällt .

Oh Tannenbaum , Oh Tannenbaum        troll mich auf meinen Kletterbaum.        Verschlaf dort Stress und Feuerwehr ... ...bringt mir jetzt , bittschön , jemand mal das Abendessen her ????

Stellt euch folgende Situation vor :

Du sitzt im Auto , links neben dir ein tiefer Abgrund , rechts neben dir ein Feuerwehrauto mit Blaulicht und Sirene , hinter dir ein Polizeiauto und vor dir ein riesengrosses Schwein !!!!!!.Was tust du um aus dem Schlamassel wieder raus zu kommen ??????????????

Trink nicht so viel Glühwein und steig sofort aus dem Kinderkarussell aus .

Der Mensch hat nicht das Recht ,über Tiere zu urteilen .              Sie stammen aus einer anderen Welt , die älter und vollständiger war als unsere jetzt,ihre Erscheinung ist besser und vollständiger , sie haben Eigenschaften . die wir verloren oder nie erreicht haben ....Sie sind keine Untertanen:sie gehören einer anderen Nation an - und sind nur durch Zufall mit uns zugleich ins Netz der Zeit gefallen , die wir Glanz und Plage zugleich für die Erde sind

Henry Beston.

“ Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten , dann wären alle Menschen Vegetarier “.

“ Solange Menschen denken , daß Tiere nicht fühlen , müssen Tiere fühlen , daß Menschen nicht denken .”

Aus dem Leben eines Morgenmuffel-Dosis

Ich wache auf, so kurz vor acht;
sprich: praktisch mitten in der Nacht.
Steig' aus dem Bett, bin recht verdrossen,
die Augen sind noch halb geschlossen.

"In die  Küche", so mein Streben,
mit Frühstück lässt sich's leichter leben.
Ein  Tässchen Kaffee, Milch, ein Brot,
das rückt die Welt wieder ins  Lot.

Gedacht, getan, doch welch ein Graus-
die Wirklichkeit sieht anders aus:
ich beiss so in mein Brötchen 'rein
und, wie könnt's auch  anders sein:

Auf dem Belag, oh wunderbar,
liegt obendrauf ein  Katzenhaar.
Schlaftrunken noch, mit NULL Geschick,
hat man für so was keinen Blick.

Eh' man's versieht hat man's erlebt:
das Haar fest auf  der Zunge klebt.
Ich taste also mit den Fingern,
in meinem Mund nach  diesen Dingern.

Ich fisch', ich angle' ewig lang,
das Haar klebt fest, mir wird schon bang.
Das Haar ist immer noch zu fühlen,
mit Wasser will  ich's runterspülen.

Ich trinke und, oh welch ein Wandel,
das Haar hängt an der rechten Mandel.
Es würgt, es kitzelt, zum Verdriessen,
Tränen mir ins Auge schiessen.

Ich sitze da und seufze leise,
da geht es wieder auf die Reise:
Grad' war es noch auf meiner Zunge,
schwups - jetzt  ist es in der Lunge.

Ich huste, röchle, pruste laut,
der Morgen, ja,  der ist versaut...
Doch plötzlich, als ich tiefer schnauf',
kommt auch das Härchen wieder 'rauf...

... und legt sich, als sei nichts passiert,
am Gaumen fest - bin irritiert -
ich geb' schon auf, ohjeminee,
da kommt die rettende Idee:

Noch einmal fest ins Brötchen beissen,
das wird's schon mit hinunter reissen.
Gesagt, getan, und welch ein Hohn,
's ist weg, nach EINEM Bissen schon!

Jetzt kann ich an dem Schreibtisch sitzen,
zufrieden meinen Bleistift spitzen.
Schräg von hinten schleicht zu mir,
mein heissgeliebtes Katzentier.

Sie schmiegt sich an und schnurrt  ganz toll,
dass ich sie bitte streicheln soll.
Nach Knuddeln steht ihr  jetzt der Sinn,
sie dreht mir keck ihr Bäuchlein hin.

Kann es denn etwas Schöneres geben,
als mit so einem Tier zu leben?
Ich lächle froh und  spür' ganz klar:
im Mund ein NEUES Katzenhaar....

gefunden auf:www.knoddelkatze.de

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17.03.2012

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